Mittwoch, 11. Februar 2009

Das asiatische Venedig

Mit einem Taxi zogen wir in das Hotel um, in dem wir unsere Backpacker-Gruppe am Abend trafen. Dabei erlebten wir, was Stau in Bangkok bedeutet!! Die Autos stehen überall und man staunt, wie sie jeweils wieder aus dieser verkeilten Situation herauskommen.

Wir warfen die Rucksäcke ins Zimmer und zogen wieder los. Diesmal benutzten wir die Khlongs, um hinunter zur Khao San Road zu fahren. Khlongs sind Kanäle ähnlich wie in Venedig. Die Wassertaxis darauf werden vor allem von Einheimischen benutzt. Man muss verdammt schnell ein- und aussteigen, will man nicht ins Wasser fallen. Und das will man bei dieser Sauce wirklich nicht!

Bei einem Bier in der Khao San Road bestaunten wir die vielen schrägen Vögel und stillten unseren Gluscht mit einer leckeren Roti (eine Art Crepe).

Ein Boot auf dem Chao Phraya und der Skytrain brachten uns in die Nähe unseres Hotels. Der anschliessende Fussmarsch durch das Siam-Quartier führte uns durch ein armes, dreckiges, stinkendes und verstopftes Bangkok. Unglaublich, wie man es hier längerfristig aushalten kann!

Am Abend lernten wir unsere Backpacker-Gruppe kennen: vier Australierinnen, zwei Kanadier, zwei Deutsche, ein Amerikaner und wir beide. Alles sehr gute Leute. Zum Glück, denn wir werden ja die nächsten 17 Tage gemeinsam mit ihnen reisen. Auch die thailändische Führerin erschien uns aufgestellt und liebenswert.

Nach dem Treffen gönnten wir uns eine Aromaölmassage :-)

Dienstag, 10. Februar 2009

Sightseeing

Nach einem späten Frühstück erkundeten wir uns unbekannte Teile von Bangkok. Mit dem Skytrain ging es auf zum Jim Thompson House, eine Art Freilichtmuseum, das die traditionelle thailändische Bauweise zeigt.

Ein ausgedehnter Spaziergang führte uns durch den Lumpini Park zur absolut coolen Vertigo-Bar. Dort kann man bei einem Mochito im 62. Stock unter freiem Himmel den Sonnenuntergang über Bangkok geniessen. Natürlich fehlte uns die passende Kleidung. Der Dresscode schreibt nämlich für Männer lange Hosen vor. Leuten mit Shorts verleihen sie aber zum Glück kostenlos eine "lange" Hose.

Die Aussicht war fantastisch!!!

Montag, 9. Februar 2009

In Bangkok Again

Am Sonntag Abend ging es endlich los. Mit all unserem Gepaeck schlenderten wir dem Bahngleis entlang. Ploetzlich entdeckten wir Alice und Tim, die schon lange in der Kaelte auf uns warteten. Sie waren gekommen, um uns zu verabschieden und mit Reis zu segnen. Wir freuten uns und wussten, dass jetzt nichts mehr schief gehen kann!

Am Flughafen in Kloten trafen wir Elsbeth, Sylvia, Noe und Jerome zu einem Abschiedstruenkli in der Bye-Bye Bar.

Nach einem langen Flug mit einem Stopp in Doha erreichten wir spaet abends das vertraute Bangkok. Eine feucht-heisse Luft begrüsste uns.

Ein leckeres grünes Curry, ein grosses Singha und eine warme Dusche entschädigten uns grosszügig für die Reisestrapazen.

Samstag, 7. Februar 2009

Die Reise geht weiter ...

Nach einer langen Pause von zwei Jahren geht es nun endlich weiter. Da wir aber in der Zwischenzeit voll im Arbeitsleben stehen, können wir leider nur fünf Wochen am Stück weggehen (also lediglich eine Art verlängertes Wochenende :-)).

Wir werden nach Bangkok fliegen und von dort über Laos und Kambodscha nach Vietnam, von wo aus wir wieder über Bangkok nach Hause reisen.

Der erste Teil der Reise ist bereits klar geplant. Ab Phnom Penh (Kambodscha) werden wir spontan entscheiden, wohin wir weiterziehen.

Wir freuen uns auf die Reise und hoffen, euch hier schöne Bilder aus einer faszinierenden Welt zeigen zu können.

Herzliche Grüsse
B&B

Dienstag, 22. Mai 2007

Conclusion

Zu unserer Reise gehörten:

Besuchte Länder: 4
  • Thailand
  • Neuseeland
  • Australien
  • Indonesien
Anzahl Flüge: 16

Zwischenfälle:
  • kein Unfall
  • kein Diebstahl
  • keine Krankheiten/Magenprobleme
  • keine Gewalt/böse Menschen
Transportmittel:
  • Trekkingschuhe
  • Becak
  • Töffli
  • Tuk-Tuk
  • Mietauto
  • Songtäh
  • Minibus
  • Reisebus
  • Zug
  • Schiff
  • Flugzeug
Verköstigte Biersorten:
  • Singha (Thai)
  • Chang (Thai)
  • Old Speights (NZ)
  • Monteiths (NZ)
  • Carlton Draught (Aus)
  • Victoria Bitter (Aus)
  • Melbourne Bitter (Aus)
  • Bintang (Indonesia)
Hauptmahlzeiten:
  • Thailand: Reis und Chicken
  • Neuseeland: Fush'n'Chups
  • Australien: Fish'n'Chips
  • Indonesien: Reis und Chicken
Währungen:
  • Baht (1 CHF = 26.628 Baht)
  • NZ$ (1 CHF = 1.119 NZ$)
  • AU$ (1 CHF = 0.993 AU$)
  • Rupiah (1 CHF = 7'123.56 IDR)
Durchschnittliche Auslagen pro Tag pro Person:
  • Thailand: 55 CHF (wir haben es uns gut gehen lassen)
  • Neuseeland: 102 CHF (wir mussten ziemlich auf's Budget achten)
  • Australien: 125 CHF (wir mussten noch viel mehr auf's Budget achten)
  • Indonesien: 61 CHF (wir liessen es uns verdammt gut gehen)
Highlights:
  • Thailand: Trekking im Norden, Kochkurs in Chiang Mai, Trauminsel "Ko Rok"
  • Neuseeland: Wanaka/Albert Town, Abel Tasman, Tongarira Crossing
  • Australien: Südküste/Melbourne, Magnetic Island, Great Barrier Reef
  • Indonesien: Yogjakarta-Mt. Bromo Tour, Munduk, Amed mit Freunden (remember Arak? :-))
Wir dürfen sagen, dass die Reise ein voller Erfolg war! Unterwegs haben wir viele neue Eindrücke erhalten und andere Kulturen kennengelernt. Die Erinnerung daran wird uns noch lange begleiten.

Auf weitere Erkundungen dieses Planeten freuen wir uns! :-)

Einen herzlichen Dank an euch alle, die diesen Blog aufmerksam verfolgt und mit euren Kommentaren bereichert habt! Es hat uns gefreut, dass unsere Einträge gelesen wurden und wir hatten immer das Gefühl, einen kleinen Draht in die Heimat zu haben.

En liebe Gruess a ali
B&B

Donnerstag, 10. Mai 2007

... die Reise ist zu Ende

Am 9. Mai um 12 Uhr begann unsere lange Heimreise. Wayan, unser Bali-Fahrer, chauffierte uns von Ubud zum Flughafen Denpasar.

Beim Check-In wollte uns der indonesische Herr hinter dem Schalter lediglich bis London fliegen lassen. Doch zum Glück entdeckte er nach halbstündiger Suche unseren letzten Flug von London nach Zürich. Wir waren froh, denn wir hatten uns voll auf die Heimreise eingestellt. Ein spontaner Aufenthalt in London hätte irgendwie nicht mehr gepasst.

Im Zollfrei-Bereich fanden wir ganze Regale voll Arak, dem balinesischen Schnaps, von welchem wir mit Stef und Alice ein klein wenig zu viel getrunken hatten :-) Da uns alle Einheimischen erzählt hatten, dass es illegal wäre, Arak zu kaufen und auszuführen, staunten wir nicht schlecht, diesen hier anzutreffen. Wir mussten einfach zuschlagen und Alice und Stef ein Fläschelchen von dem Zeug heimbringen! :-) Man versprach uns, dass wir dank speziellem Einschweissbeutel mit dieser Flüssigkeit, die wir im Handgepäck bis nach Zürich mitnehmen wollten, keine Probleme an den Flughäfen Hong Kong und London zu erwarten hätten. Nach nur fünf Stunden Flug aber sagte man uns beim ersten Transit in Hong Kong, dass wir unseren Geist entweder trinken oder ausschütten, nicht aber mit in den nächsten Flieger nehmen könnten. Aus Erfahrung wussten wir, trinken wäre eine seeehhr schlechte Idee und ausschütten wäre dermassen schade gewesen, dass wir eine Alternative finden mussten. Wir checkten kurzerhand eines unserer Handgepäcksstücke ein, so dass uns der Arak im Gepäckraum bis in die Schweiz begleiten konnte.

Juhu, der Arak ist in Sicherheit! :-)

In Hong Kong hatten wir lediglich drei Stunden. So mussten das Wichtigste der chinesischen Kultur im Schnellverfahren kennen lernen: wir tranken ein Tsingtao (Bier)! :-) (Der Saft kostete ca. 10 CHF each!!!)

Der 13-stündige (oder waren es 30 Stunden?) Weiterflug nach London und der kurze Hopp nach Zürich verliefen planmässig und ruhig.

Am Flughafen Zürich wurden wir von Sylvia, Elsbeth und Andrea in Empfang genommen. Wir freuten uns megamässig!

Unzählige Male hatten wir uns ausgemalt, wie es sein würde, zurück in der Schweiz zu sein: klare Luft, sauber, ruhig, rechts fahren, teuer, ... . Als wir zum ersten Mal nach 92 Tagen wieder schweizer Boden betraten, war die Luft klar, der Flughafen sauber und ruhig, die Cola schweineteuer, die Autos fuhren auf der rechten Seite, ... . Irgendwie war alles vertraut und doch war da ein Gefühl von Fremdheit. Es war komisch, den Leuten wieder "Grüezi" zu sagen. Es war komisch, dass man auf dem Fussgänger zuerst links statt rechts schauen muss. Es war komisch, dass die Läden um 18:30 Uhr schliessen. Und es war noch vieles, was sich nur schwer beschreiben lässt, komisch. Aber nun sind wir wieder zu Hause und das ist schön! Etwas möchten wir euch aber nicht verschweigen: Bruno liest bereits wieder fasziniert über Sumatra und Brigitte möchte bäldigstens nach Vietnam ... :-)

Montag, 7. Mai 2007

Munduk

Die gestrige Reise fuehrte uns duch herrlich gruene und vom Tourismus fast unberuehrte Landschaften ...


... nach Munduk gefuehrt. Dieses kleine Doerfchen liegt auf kuehlen (28 Grad/22 Grad) 1000 Meter im Norden von Bali. Es gibt hier fast keine Touristen, so dass uns die Kinder zuwinkten und die Einheimischen immer ein Laecheln und einen Gruss bereit hatten. Die wenigen Hotels befinden sich ausserhalb des Dorfes. Wir waehlten aber einen Losmen, wo wir bei einer Familie mitten im Dorf wohnen konnten.



Nach einer muehsamen Nacht mit Hundegebell und fruehmorgendlichem Kampfgueggelgeschrei unternahmen wir einen Trek mit einem Einheimischen. Er zeigte uns Reisfelder, ...


... Kaffe- und Kakaoplantagen, ...


... Vanillestauden, ...


... Muskatbaeume, Papayapalmen, Naegelibaeumen, etc. Es war ein Genuss und wir sogen das ueppige Gruen nochmals voll auf.

Am naechsten Morgen hatten wir die Gelegenheit, eine kleine Kaffeefabrik zu besichtigen. Es ist erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln so aromatischer Kaffee hergestellt werden kann. Die Fabrik ist ein kleiner Familienbetrieb und deckt lediglich den Kaffeebedarf von Munduk. Am Schluss lud uns der stolze Besitzer zu einem Kaffee in seinem Haus ein und natuerlich kauften wir ihm ein Kilo Kaffe ab ;-)

Danach fuhren wir wieder zurueck nach Ubud, wo wir die letzten zwei Tage unserer Reise verbringen werden. Am Mittwoch dem 9. Mai um 15:55 (Bali-Time) heisst es Abschied nehmen von Bali ;-( Und am Donnerstag 10. Mai 09:50 kommen wir in Zuerich Kloten an (Kloten-Time). Bestellt doch schon mal ein paar sonnige Tage fuer uns, gegen Regen und Kaelte sind wir nicht mehr resistent! :-)