Sonntag, 22. Februar 2009

Siem Reap / Kambodscha

Lao Airlines fuellte heute Morgen einen Drittel eines ihrer kleinen Flugzeuge mit unserer Backpacker-Gruppe. Der Flug ging um 6:20 und machte ganz im Sueden von Laos in Pakxe einen Zwischenstopp. Diesmal hatten wir Glueck und kamen puenktlich und ohne Panne in Siem Reap in Kambodscha an.

Unser neuer kambodschanischer Tourguide "Thii" nahm uns nach einer unkomplizierten Einreise (Visa, Zoll) in Empfang.

Die Unterkunft hier steht in keinem Vergleich zu jenen, die wir in Laos hatten, und zwar im positiven Sinn!

Am Nachmittag schauten wir uns die schwimmenden Doerfer auf dem Tonle Sap See an. Dieser See ist in der Trockenzeit ca. 2'500 Quadratkilometer gross und fliesst via Mekong ins Meer ab. In der Regenzeit fuehrt der Mekong aber soviel Wasser, dass der Tonle Sap Fluss rueckwaerts wieder in den See fliesst und ihn auf 12'000 Quadratkilometer anschwellen laesst. Es wird also eine riesige Flaeche ueberflutet, deshalb bauen die Menschen rund um den See ihre Haeuser entweder auf hohen Stelzen oder so, dass sie schwimmen koennen. Somit kann ihnen die jaehrliche Flut nichts anhaben.

Der heutige Tag war sehr beeindruckend. Es ist hier noch heisser als in Laos. Die Menschen sehen etwas anders aus als in Laos oder Thailand. Vor allem aber sind sie viel geschaeftiger als die Laoten. Manchmal aber auch aufdringlicher. Man sieht sehr viele Kinder, die versuchen, den Turisten etwas zu verkaufen. Und es hat viele von Landmienen oder aus dem Buergerkrieg verletzte und verkruepelte Menschen. Es ist unglaublich, wieviel Leid diesem Volk wiederfahren ist.

Am Abend fuehrte uns Thii in die kambodschanische Gastronomie ein. Wir hatten ein BBQ und es war koestlich (auch wenn wir uns nicht getraut haben, alles, was da angeboten wurde, zu essen :-))

Samstag, 21. Februar 2009

Vientiane

Die Minibusfahrt von Vang Vieng in die Hauptstadt von Laos, Vientiane, dauerte nur ca. 3.5h. Die relativ gute Strasse fuehrt anfangs durch kurviges und huegeliges Gelaende und geht dann in eine mehr oder weniger gerade Strecke ueber.

Obwohl Vientiane Hauptstadt eines asiatischen Landes ist, ist sie selbst fuer schweizer Begriffe sehr entspannt.

Sie haben hier sogar einen kleinen "Arc de Triomphe" und eine Mini-Champs d'Elysee.

Ueberhaupt versprueht die Stadt eine perfekte Mischung aus Kolonialzeit und Moderne, franzoesischem Charme und asiatischer Geschaeftigkeit. Allerdings merkt man hier sehr gut, dass wir auf unserer Reise immer weiter Richtung Sueden kommen. Es ist bereits sehr heiss!

Fuer John, den aelteren Kanadier in der Gruppe, endet heute die Tour, da er von Vientiane zurueck nach Thailand reist. Schade, er passte gut zu uns.

Freitag, 20. Februar 2009

Karsteinhoehle in Vang Vieng

Rund um Vang Vieng hat es viele Karsteinhoehlen. Heute Morgen besuchten wir die schoenste davon. Sie hat eindrueckliche Tropfsteinformationen und wurde im Indochina-Krieg als Versteck benutzt. Zudem geniesst man von dort eine schoene Aussicht ueber Vang Vieng.

Morgen verlassen wir diesen Ort und reisen mit dem oeffentlichen Bus nach Vientiane, die Hauptstadt von Laos.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Reise nach Vang Vieng

In einem Minibus mit 15 Plaetzen, der in Europa fuer maximal 8 Personen zugelassen waere, und mit dem Gepaeck auf dem Dach fuhren wir richtung Vang Vieng los. Wir waren froh, dass wir nicht den oeffentlichen Bus nehmen mussten. In diesen packen sie naemlich so viele Leute, wie irgendwie reinpassen. Zudem haette die Reise statt 5 Stunden 7 oder 8 Stunden gedauert (vorausgesetzt der Bus hat keine Panne). Ausserdem scheinen Laoten muehe zu haben mit den kurvenreichen Passstrassen. Nicht selten muessen die Leute erbrechen (wahrscheinlich ja nicht nur die Laoten). Selbst die 5-stuendige Fahrt (ca. 160 Km) ueber eindrueckliche Paesse war strapazioes.

Wir waren froh, als wir in Vang Vieng unseren Zimmerschluessel in die Haende gedrueckt bekamen.

Vang Vieng ist bei jungen Backpackern enorm beliebt. Das verhaelt sich allerdings genau entgegengesetzt zu unserem Geschmack! Die Reisenden haengen den ganzen Tag in sogenannten TV-Bars vor den Fernsehern. Ziemlich doof! Auch werden hier ueberall Drogen angeboten, obwohl in Laos sogar auf den Konsum die Todesstrafe steht! Noch viel doofer!

Die Menschen hier leben in einer merkwuerdigen Mischung aus Moderne und Rueckstaendigkeit. Einerseits laufen die Huehner auf den Strassen herum und die Leute leben in sehr einfachen Holzhuetten. Andererseits besitzt fast jeder ein Handy und es wird alles in Plastik verpackt, welchen sie wie Bananenblaetter entsorgen: er liegt ueberall herum.

Die Landschaft mit ihren Karstbergen gefaellt uns allerdings sehr gut.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Trekking und Massage in Luang Prabang

Etwa eine Stunde von Luang Prabang entfernt, befinden sich schoene Wasserfaelle. Nach eineinhalbstuendiger Wanderung durch den Dschungel genossen wir ein Bad im kalten aber sauberen Wasser.

Wieder in Luang Prabang liessen wir eine laotische Massage ueber uns ergehen. Die kleinen Laotinnen haben naemlich ordentlich Kraft in ihren Haenden und wissen diese auch gezielt einzusetzen :-)

Dienstag, 17. Februar 2009

Luang Prabang

Unser Wecker beging beinahe Selbstmord, als er um 5:30 klingelte! Aber wir wollten es ja nicht anders, denn nur so konnten wir der allmorgendlichen Zeremonie der Opfergaben zuschauen. Bei diesem Ritual sammeln die Moenche ihre Speisen bei den Dorfbewohnern ein. Moenchen ist es naemlich nicht erlaubt, selber zu kochen. Und einem Moench etwas zu geben, gilt als gute Tat.

Nach einem guten Fruehstueck in einer Baeckerei schauten wir uns den Morgenmarkt an und streiften durch das Staedtchen.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit gutem Essen und ausspannen.

Montag, 16. Februar 2009

Auf dem Mekong (Tag 2)

Nach dem Fruehstueck kauften wir uns ein paar frisch zubereitete Sandwiches und stiegen wieder ins Boot. Es war recht kalt und neblig, wodurch der Mekong noch mystischer wirkte.

Am Nachmittag machten wir Halt in Pak Ou. Vom Ufer des Mekong kann man zu einer kleinen Hoehle aufsteigen, wo hunderte von grossen und kleinen Buddha-Statuen stehen.

Eine gute Bootsstunde spaeter legten wir bereits in Luang Prabang an.

Das Staedtchen mit seiner Mischung aus Kolonialhaeusern und asiatischen Elementen gefiel uns auf Anhieb.

Auch der Nachtmarkt, durch welchen wir am Abend schlenderten, war sehr schoen.

Die fantastische Tom Yang Goong Suppe im Staedtchen entschaedigte fuer die lausige Unterkunft, welche wir ein wenig ausserhalb hatten. Mit dem Beerlao hielten wir uns etwas zurueck, da wir am naechsten Tag sehr frueh aufstehen wollten.