
Sonntag, 15. April 2007
Mission Beach
Die Mission "Beach" fiel wegen Regen leider ins Wasser. Zum Glueck haben wir uns aber gerade hier kurzzeitig vom Backpackerleben verabschiedet und uns ein komfortables Motelzimmer gegoennt: eigene Dusche, TV und Sitzplatz.
Natuerlich trotzten wir dem Regen und spazierten in Gore Tex-Montur stundenlang dem Strand entlang.



Samstag, 14. April 2007
Magnetic Island
Und tatsaechlich, der Wecker klingelte um 4:30. Haesslich! Diesmal ging es mit Taxi, Flugi, Bus, Faehre und wieder Bus ins YHA an der Horseshoebay auf Magnetic Island, einer kleinen Insel 1500Km noerdlich von Sydney und 8Km von der Kueste entfernt. Hier oben ist es tropisch heiss, so dass wir endlich wieder Shorts und T-Shirt montieren konnten.
Nach den drei Grossstaedten kam diese friedliche Insel genau richtig. Hier wohnten wir in einem gmoegigen winzigen Bungalow.
Da es hier lediglich giftige Schlangen gab (keine Monsterspinnen), fuehlte sich auch Brigitte wieder wohl ;-) Ueberhaupt gibt es auf der Insel viele putzige Tierchen. Z.B. "Steckenviechli" (ein Tier, das sich als Ast tarnt!), Schwaerme von Kakadus, welche ueber den Koepfen kreisen, farbenpraechtige Voegel, welche auf die Koepfe sitzen, Possums, welche auf den Schoss kommen, Rock-Wallabies (kleine Kaengus), die etwas scheuer sind, riesige Schmetterlinge, kleine grasgruene Froesche auf der Damentoilette, etc.


Magnetic Island laesst sich sehr gut zu Fuss erkunden. Es gibt viele Bush-Walks, wovon wir zwei kleinere abwanderten und dabei herrlich abgelegene Buchten entdeckten.

Mit dem Wissen, dass der Wecker diesmal nicht so frueh kommen wird, schrieben wir unser Tagebuch und genossen den Abend.
Nach den drei Grossstaedten kam diese friedliche Insel genau richtig. Hier wohnten wir in einem gmoegigen winzigen Bungalow.
Da es hier lediglich giftige Schlangen gab (keine Monsterspinnen), fuehlte sich auch Brigitte wieder wohl ;-) Ueberhaupt gibt es auf der Insel viele putzige Tierchen. Z.B. "Steckenviechli" (ein Tier, das sich als Ast tarnt!), Schwaerme von Kakadus, welche ueber den Koepfen kreisen, farbenpraechtige Voegel, welche auf die Koepfe sitzen, Possums, welche auf den Schoss kommen, Rock-Wallabies (kleine Kaengus), die etwas scheuer sind, riesige Schmetterlinge, kleine grasgruene Froesche auf der Damentoilette, etc.

Magnetic Island laesst sich sehr gut zu Fuss erkunden. Es gibt viele Bush-Walks, wovon wir zwei kleinere abwanderten und dabei herrlich abgelegene Buchten entdeckten.
Mit dem Wissen, dass der Wecker diesmal nicht so frueh kommen wird, schrieben wir unser Tagebuch und genossen den Abend.
Mittwoch, 11. April 2007
Sydney
Mit Bus, Flugi und Taxi ging es weiter nach Sydney.
Nachdem wir am 7. April spaet abends im YHA angekommen waren, reichten unsere Kraefte gerade noch, um einen Kebab zu essen und danach ins Bett zu fallen. Doch fuer Brigitte war die Nacht nicht erholsam, denn auf dem Gang vor unserem Zimmer lauerten zwei Huntsmen. Das sind ziemlich grosse, aber nur maessig giftige Spinnen. Die sind eigentlich recht nuetzlich, denn sie fressen u.A. Kakerlaken. Aber diese Tatsache beruhigte Brigitte ueberhaupt nicht. So untersuchten wir denn unser Zimmer vor dem Schlafengehen aufs Gruendlichste.
Die folgenden zwei Tage nutzen wir, um die touristischen Sehenswuerdigkeiten Sydneys zu erkunden: Opera House, Harbour Bridge,
The Rocks,

Royal Botanical Gardens, Darling Harbour,
etc.
Am dritten Tag nahmen wir die Faehre nach Manly, wo wir einen langen Spaziergang am Strand, dann durch Manly und der Nordkueste des Port Jackson entlang. Bei Dunkelheit kehrten wir mit der Faehre zurueck zum Circular Quai und genossen die ueberwaeltigende Aussicht auf die naechtliche Skyline von Sydney und auf das vollbeleuchtete Opera House und die Harbour Bridge. Leider vermochte unsere Kamera dies nicht einzufangen.




Am vierten Tag fuhren wir mit dem Bus an die Ostkueste zum Bondi-Beach. Dies ist Sydneys beruehmtester und schoenster Strand. Von dort wanderten wir nach Coogee. Der Weg fuehrt entlang einer superschoenen Kuestenlinie vorbei an zahlreichen kleinen Straenden.


Nach vier vollen Tagen haben wir das Gefuehl, viel von dieser tollen Stadt gesehen zu haben. Mit dem Wissen, dass unser Wecker schon um 4:30 zu nerven beginnen wird, legten wir uns frueh zu Bett. Wegen dem Geschnatter unserer Nachbarinnen, konnten wir jedoch erst nach dem Einsatz von Ohropax Ruhe finden. Scheissduennebackpackerhostelwaende!!
Nachdem wir am 7. April spaet abends im YHA angekommen waren, reichten unsere Kraefte gerade noch, um einen Kebab zu essen und danach ins Bett zu fallen. Doch fuer Brigitte war die Nacht nicht erholsam, denn auf dem Gang vor unserem Zimmer lauerten zwei Huntsmen. Das sind ziemlich grosse, aber nur maessig giftige Spinnen. Die sind eigentlich recht nuetzlich, denn sie fressen u.A. Kakerlaken. Aber diese Tatsache beruhigte Brigitte ueberhaupt nicht. So untersuchten wir denn unser Zimmer vor dem Schlafengehen aufs Gruendlichste.Die folgenden zwei Tage nutzen wir, um die touristischen Sehenswuerdigkeiten Sydneys zu erkunden: Opera House, Harbour Bridge,
The Rocks,
Royal Botanical Gardens, Darling Harbour,
etc.
Am dritten Tag nahmen wir die Faehre nach Manly, wo wir einen langen Spaziergang am Strand, dann durch Manly und der Nordkueste des Port Jackson entlang. Bei Dunkelheit kehrten wir mit der Faehre zurueck zum Circular Quai und genossen die ueberwaeltigende Aussicht auf die naechtliche Skyline von Sydney und auf das vollbeleuchtete Opera House und die Harbour Bridge. Leider vermochte unsere Kamera dies nicht einzufangen.



Am vierten Tag fuhren wir mit dem Bus an die Ostkueste zum Bondi-Beach. Dies ist Sydneys beruehmtester und schoenster Strand. Von dort wanderten wir nach Coogee. Der Weg fuehrt entlang einer superschoenen Kuestenlinie vorbei an zahlreichen kleinen Straenden.

Nach vier vollen Tagen haben wir das Gefuehl, viel von dieser tollen Stadt gesehen zu haben. Mit dem Wissen, dass unser Wecker schon um 4:30 zu nerven beginnen wird, legten wir uns frueh zu Bett. Wegen dem Geschnatter unserer Nachbarinnen, konnten wir jedoch erst nach dem Einsatz von Ohropax Ruhe finden. Scheissduennebackpackerhostelwaende!!
Freitag, 6. April 2007
Melbourne
Nun sind wir also in Melbourne, der suedlichsten Grossstadt Australiens (3.7 Mio. Einw.) und Hauptstadt des Bundesstaates Victoria. Zu Fuss verschafften wir uns bei einem Spatziergang einen ersten Ueberblick ueber das Zentrum der Stadt.



Wir fuehlen uns hier sehr wohl. Das liegt bestimmt auch daran, dass es so viele europaeisch anmutende Beizli mit mediterranen Speisen gibt ;-) Auch hier trifft man oft auf Haeuser im viktorianischen Stil. Aber es gibt auch viele supermoderne und kreativ gestaltete Gebaeude wie z.B. jene auf dem Federation Square.
Der Oberhammer war aber der Queen Victoria Market. Hier kann man lange verweilen, denn er ist riesig und das Angebot reicht von frischem Gemuese, Kraeutern und Fruechten bis zum Kaengurufell und Autozubehoer. Aber auch kitschiger Touristenplunder fehlt nicht im Sortiment. Bei so viel leckeren Zutaten bekamen wir natuerlich automatisch Hunger und deckten uns mit den allerfeinsten Esswaren ein. Yummi-Yummi! :-)

Durch Melbourne hindurch fliesst der Yarra-River. Er muendet in die Port Phillip Bay, welche so riesig ist, dass man das andere Ende vom Boden aus nicht sehen kann. Wir liessen es uns nicht nehmen, am heutigen sonnigen Tag mit dem Boot von Melbourne Downtown ...
... flussabwaerts nach Williamstown, einem Staedtchen an der Muendung zur Port Phillip Bay, zu cruisen. Wir verwoehnten unsere Maegen mit einem edlen Tropfen weissen Weines aus der hiesigen Produktion bevor wir zu einer fantastischen knusprigen Ofenpizza uebergingen. Danach verdauten wir einige der Kalorien bei einem Spaziergang durch Wiliamstown.

Heute Nacht muessen wir in einer graesslichen Unterkunft verbringen, bevor wir morgen nach Sydney jetten, wo wir fuenf Nachte bleiben werden. Danach fliegen wir weiter nach Townsville. Es ist unglaublich, aber fliegen ist leider deutlich guenstiger als der Greyhound (Bus), und natuerlich ist es ein klein wenig schneller :-) Die verbleibenden 300-400 Km bis Cairns werden wir mit dem Bus zuruecklegen (mit einem Stopp in Mission Beach). Dort oben solls ja deutlich waermer sein. Wir freuen uns schon drauf!
Zehn Tage frueher als urspruenglich geplant, werden wir dann Australien verlassen und nach Indonesien fliegen. Dort moechten wir wenn moeglich einen Teil der Java-Insel bereisen. Wir sind gespannt, wo uns unsere Reise hinfuehren wird! ;-)
Liebe Gruesse an die zu Hause gebliebenen Osterhasen und jene, die selber gerade in der weiten Welt draussen sind (z.B. USA, Kanada)!



Wir fuehlen uns hier sehr wohl. Das liegt bestimmt auch daran, dass es so viele europaeisch anmutende Beizli mit mediterranen Speisen gibt ;-) Auch hier trifft man oft auf Haeuser im viktorianischen Stil. Aber es gibt auch viele supermoderne und kreativ gestaltete Gebaeude wie z.B. jene auf dem Federation Square.
Der Oberhammer war aber der Queen Victoria Market. Hier kann man lange verweilen, denn er ist riesig und das Angebot reicht von frischem Gemuese, Kraeutern und Fruechten bis zum Kaengurufell und Autozubehoer. Aber auch kitschiger Touristenplunder fehlt nicht im Sortiment. Bei so viel leckeren Zutaten bekamen wir natuerlich automatisch Hunger und deckten uns mit den allerfeinsten Esswaren ein. Yummi-Yummi! :-)
Durch Melbourne hindurch fliesst der Yarra-River. Er muendet in die Port Phillip Bay, welche so riesig ist, dass man das andere Ende vom Boden aus nicht sehen kann. Wir liessen es uns nicht nehmen, am heutigen sonnigen Tag mit dem Boot von Melbourne Downtown ...
... flussabwaerts nach Williamstown, einem Staedtchen an der Muendung zur Port Phillip Bay, zu cruisen. Wir verwoehnten unsere Maegen mit einem edlen Tropfen weissen Weines aus der hiesigen Produktion bevor wir zu einer fantastischen knusprigen Ofenpizza uebergingen. Danach verdauten wir einige der Kalorien bei einem Spaziergang durch Wiliamstown.
Heute Nacht muessen wir in einer graesslichen Unterkunft verbringen, bevor wir morgen nach Sydney jetten, wo wir fuenf Nachte bleiben werden. Danach fliegen wir weiter nach Townsville. Es ist unglaublich, aber fliegen ist leider deutlich guenstiger als der Greyhound (Bus), und natuerlich ist es ein klein wenig schneller :-) Die verbleibenden 300-400 Km bis Cairns werden wir mit dem Bus zuruecklegen (mit einem Stopp in Mission Beach). Dort oben solls ja deutlich waermer sein. Wir freuen uns schon drauf!Zehn Tage frueher als urspruenglich geplant, werden wir dann Australien verlassen und nach Indonesien fliegen. Dort moechten wir wenn moeglich einen Teil der Java-Insel bereisen. Wir sind gespannt, wo uns unsere Reise hinfuehren wird! ;-)
Liebe Gruesse an die zu Hause gebliebenen Osterhasen und jene, die selber gerade in der weiten Welt draussen sind (z.B. USA, Kanada)!
Mittwoch, 4. April 2007
Happy Birthday Giorgio
Lieber Papi Giorgio
Aus Melbourne gratulieren wir dir herzlich zum Geburtstag und wuenschen dir nur das Allerbeste! Gesundheit, Zeit fuer deine Hobbies und dass ihr das Resultat des Umbaus in vollen Zuegen geniessen koennt. Wir hoffen, dass du heute Abend zusammen mit guten Freunden am neuen Glastisch im Wintergarten feiern kannst.
Auf jeden Fall werden wir heute Abend (jetzt dann gleich ;-)) bei einem feinen australischen Bierchen auf dein Wohl anstossen!
Liebe Gruesse
B&B
Aus Melbourne gratulieren wir dir herzlich zum Geburtstag und wuenschen dir nur das Allerbeste! Gesundheit, Zeit fuer deine Hobbies und dass ihr das Resultat des Umbaus in vollen Zuegen geniessen koennt. Wir hoffen, dass du heute Abend zusammen mit guten Freunden am neuen Glastisch im Wintergarten feiern kannst.
Auf jeden Fall werden wir heute Abend (jetzt dann gleich ;-)) bei einem feinen australischen Bierchen auf dein Wohl anstossen!
Liebe Gruesse
B&B
Dienstag, 3. April 2007
Great Ocean Road
Fuer die Strecke von Adelaide nach Melbourne schlossen wir uns einer Tour an.
Zusammen mit ca. 15 anderen Leuten aus aller Welt fuehrte uns Joel, unser Guide fuer die naechsten drei Tage, in den Grampians National Park. Wir stiegen auf den Mount Hollow (ca. 300 M.ue.M) und genossen den Ausblick ueber die endlose Weite des australischen Hinterlandes.
Nach dem Abstieg zu den Mac Kenzie Wasserfaellen ...
... und einem atemberaubenden Sonnenuntergang auf dem Rees Lookout ...
... ging es in die Unterkunft nach Halls Gap. Unterwegs fuhren wir an ganzen Herden von frei lebenden Kaengurus und Emus vorbei.
Von Halls Gap fuhren wir am naechsten Tag an die Kueste, um die Bay of Islands, Bay of Martyrs, London Bridge, ...
... Loch Ard Gorge und schliesslich die Zwoelf Apostel zu bewundern.
Die Kueste ist in der Tat sehr eindruecklich. Als wir jedoch am spaeten Nachmittag ueber die Gibson Steps ...
... an den Strand hinunterstiegen, zeigten sich die Klippen in einem mystischen Licht ...
... vor einem tosenden Ozean.
Erst hier verwandelte sich fuer uns die Posterlandschaft in eine real fassbare Welt. Definitiv das Highlight des Tages! Wir schlossen den Tag mit einem Sonnenuntergang ueber den Zwoelf Aposteln.
Am dritten und letzten Tag betrachteten wir den suedaustralischen Regenwald aus ungewoehnlicher Perspektive. Ueber einen in 20 bis 30 Meter Hoehe verlaufenden Steg ...
... wanderten wir vorbei an maechtigem Eukalyptus, Farn und uralten Baumgiganten.
Beim naechsten Stopp hatten wir Glueck und konnten einige frei lebende Koalas aus naechster Naehe anschauen.

Zurueck auf der Great Ocean Road fuehrten uns unzaehlige Kurven bis ins Surferzentrum Torquay, Heimat von Quicksilver und Rip Curl, und letzten Endes nach Melbourne, ...
... wo wir uns von der Tour verabschiedeten und ins YHA (Jugi) zogen.
Zusammen mit ca. 15 anderen Leuten aus aller Welt fuehrte uns Joel, unser Guide fuer die naechsten drei Tage, in den Grampians National Park. Wir stiegen auf den Mount Hollow (ca. 300 M.ue.M) und genossen den Ausblick ueber die endlose Weite des australischen Hinterlandes.
Nach dem Abstieg zu den Mac Kenzie Wasserfaellen ...
... und einem atemberaubenden Sonnenuntergang auf dem Rees Lookout ...
... ging es in die Unterkunft nach Halls Gap. Unterwegs fuhren wir an ganzen Herden von frei lebenden Kaengurus und Emus vorbei.Von Halls Gap fuhren wir am naechsten Tag an die Kueste, um die Bay of Islands, Bay of Martyrs, London Bridge, ...
... Loch Ard Gorge und schliesslich die Zwoelf Apostel zu bewundern.
Die Kueste ist in der Tat sehr eindruecklich. Als wir jedoch am spaeten Nachmittag ueber die Gibson Steps ...
... an den Strand hinunterstiegen, zeigten sich die Klippen in einem mystischen Licht ...
... vor einem tosenden Ozean.
Erst hier verwandelte sich fuer uns die Posterlandschaft in eine real fassbare Welt. Definitiv das Highlight des Tages! Wir schlossen den Tag mit einem Sonnenuntergang ueber den Zwoelf Aposteln.
Am dritten und letzten Tag betrachteten wir den suedaustralischen Regenwald aus ungewoehnlicher Perspektive. Ueber einen in 20 bis 30 Meter Hoehe verlaufenden Steg ...
... wanderten wir vorbei an maechtigem Eukalyptus, Farn und uralten Baumgiganten.
Beim naechsten Stopp hatten wir Glueck und konnten einige frei lebende Koalas aus naechster Naehe anschauen.
Zurueck auf der Great Ocean Road fuehrten uns unzaehlige Kurven bis ins Surferzentrum Torquay, Heimat von Quicksilver und Rip Curl, und letzten Endes nach Melbourne, ...
... wo wir uns von der Tour verabschiedeten und ins YHA (Jugi) zogen.
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