

Am Abend trafen wir uns mit Regula und Andi, die wir ja an unserem zweiten Tag in Neuseeland (Queenstown) zufaellig getroffen haben, zum Znacht. Wir verbrachten einen saugmoegigen Abend zusammen!


Am Abend trafen wir uns mit Regula und Andi, die wir ja an unserem zweiten Tag in Neuseeland (Queenstown) zufaellig getroffen haben, zum Znacht. Wir verbrachten einen saugmoegigen Abend zusammen!
... dem hoechsten Gebaeude der suedlichen Hemisphaere (328 Meter), wo wir uns mit dem Lift auf 220 Meter katapultieren liessen. Die Aussicht und das kuehle Bier waren praechtig.


Obwohl man natuerlich auch von hier (wir ueberall in Neuseeland) per Bungy-Jump nach unten kaeme, nahmen wir dem Budget zuliebe den Lift ;-)
Wir sahen z.B. einen grossen Schlammteich, ...
... der aussah, als wuerde er kochen und ueberall wo die Gase aus dem Fels treten, ist die Umgebung karg und gruen, gelb und rot gefaerbt. Weil hier das Grundwasser nicht weit unter der Erdoberflaeche sehr heiss ist, kann man auch Geysiere beobachten. Wir haben den Publikumsliebling namens 'Lady Knox' bestaunt. Dieser sprudelt taeglich um 10:15 bis zu 20 Meter hoch. Das Geheimnis weshalb dieser auch nach der Zeitumstellung puenktlich um 10:15 sprudelt, liegt darin begraben, dass einer der Ranger vom DOC ein Stueck Seife in den Schlund des Geysiers gibt.
Dies veraendert die Oberflaechenspannung des kuehleren Wassers derart, dass das tiefer liegende, heisse Wasser, heraussprudelt. Das Ganze war etwa so spektakulaer, wei ein mittelgrosser Erstaugustvulkan zu Hause ;-)
Auch hierfuer ist das heisse Wasser im Untergrund verantwortlich. In ca. 60 Meter Tiefe werden bei 300 Grad Celsius und hohem Druck Mineralien aus dem Gestein geloest, welche beim Abkuehlen auf 15 Grad Celsius das Wasser gasfoermig verlassen.
Nach einem kraeftigenden Fruehstueck fuhren wir mit einem Minibus in den Tongariro-Nationalpark, wo sich aktive Vulkane befinden. Die letzte Eruption war im Jahr 1953.
Nach einem sanften Anstieg ueber flechtenbewachsene Steinfelder ...
... ging es bald steil hinauf zum Sattel zwischen Mt. Tongariro (1967 m.ue.M) und Mt. Ngauruhoe (2287 m.ue.M). Von hier bot sich uns bereits eine grandiose Aussicht auf die Vulkane und die Umgebung.
Beim folgenden Aufstieg roch es bereits verdaechtig nach faulen Eiern (Schwefelgas). Oben angekommen sahen wir bald den Grund dafuer: ueberall dampfte es in dichten Schwaden aus dem Boden. Imposant lag vor uns der Rand des sog. Red-Crater.
Wir genossen die Aussicht und die schweflige Luft :-), befor ein steiler Abstieg begann. Schon bald erblickten wir die herrlichen Emerald-Lakes.
Dies sind kleine Seen, aus denen man besser nicht trinkt, die aber wunderschoen gruen-blau leuchten. Die letzte Etappe fuehrte uns auf einem langen Abstieg ueber vulkanische Mondlandschaften.
Da und dort dampfte es gespenstisch aus dem Boden.
Diese Wanderung hat uns schwer beeindruckt! Wir sind auch ein bisschen stolz, dass wir sie trotz vieler Stopps in nur 7h geschafft haben ;-)
Danach ging es mit dem Bus nach Picton, von wo wir mit der Faehre nach Wellington uebersetzten. Die Fahrt fuerhte durch einen langen Fjord hinaus aufs offene Meer und dauerte ca. drei Stunden. Der Wind blies uns beinahe von Deck ;-)
Wellington ist die suedlichste Stadt der Nordinsel und die Hauptstadt von Neuseeland. Obwohl es hier viel zu sehen gaebe, blieben wir nur eine Nacht.
Von dort fuehrte uns ein Wassertaxi zur Tongabay.
Diese liegt ca. in der Mitte des Tracks. Von hier aus starteten wir unsere Wanderung zurueck nach Marahau. Unser Fussmarsch fuehrte uns bei perfektem Wetter durch herrliche Landschaften. Eindruecklich war, dass man auf der Wanderung Buchten passieren musste, die nur bei Ebbe begehbar sind. Die Gezeiten hier sind gewaltig und die Flut setzt grosse Flaechen unter Wasser. Unser Zeitplan harmonierte zum Glueck perfekt mit der Ebbe. Die Wanderung war relativ locker und das mitgefuehrte Essen lieferte uns die noetige Energie; sogar an ein Bierchen hatten wir gedacht.









Am Abend zurueck bei Mick und Sharon waren wieder Gitarre, Gesang und ein Spiel angesagt. Soo friedlich!